LinkedIn? Brauch ich nicht.
LinkedIn, eine Plattform für Business-Kasper, die einander auf die Schulter klopfen, als wären sie alle gerade frisch aus der Business-School gefallen.
Ich? Ich bin schon in Rente. Und das bedeutet: Ich muss niemandem mehr etwas beweisen. Keine Karriere, kein „Wie baue ich mein persönliches Brand auf?“-Gedöns, kein „Netzwerken bis zum Umfallen“. Ich habe keine Lust mehr, mich durch Profile zu scrollen, die alle gleich klingen – als hätten sie sie von derselben KI schreiben lassen.
LinkedIn ist wie ein Business-Club, in dem alle so tun, als wären sie wichtig. Aber ich? Ich bin wichtig – für meine Enkel, für meine Hobbys, für die paar Leute, die meine Texte wirklich lesen wollen. Und nicht für irgendwelche Personalchefs, die nach dem nächsten „Disruptor“ suchen.
Also nein, ich brauche LinkedIn nicht. Ich brauche keine „Empfehlungen“ von Kollegen, die ich seit 20 Jahren nicht mehr gesehen habe. Ich brauche keine Likes von Leuten, die mich nur deswegen kontaktieren, weil sie hoffen, ich könnte ihnen einen Job besorgen. Ich brauche kein „Ich bin stolz auf meine Karriere“-Gelaber.
Ich bin stolz auf andere Dinge. Zum Beispiel darauf, dass ich jetzt endlich die Zeit habe, einfach mal in Ruhe einen Kaffee zu trinken, ohne dass mir jemand auf die Schulter klopft und sagt: „Hast du schon dein nächstes Projekt geplant?“. Und als Nebeneffekt bekommt diese Schlips-Plattform keine Daten von mir.