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LinkedIn? Brauch ich nicht.

LinkedIn, eine Plattform für Business-Kasper, die einander auf die Schulter klopfen, als wären sie alle gerade frisch aus der Business-School gefallen.

Ich? Ich bin schon in Rente. Und das bedeutet: Ich muss niemandem mehr etwas beweisen. Keine Karriere, kein „Wie baue ich mein persönliches Brand auf?“-Gedöns, kein „Netzwerken bis zum Umfallen“. Ich habe keine Lust mehr, mich durch Profile zu scrollen, die alle gleich klingen – als hätten sie sie von derselben KI schreiben lassen.

LinkedIn ist wie ein Business-Club, in dem alle so tun, als wären sie wichtig. Aber ich? Ich bin wichtig – für meine Enkel, für meine Hobbys, für die paar Leute, die meine Texte wirklich lesen wollen. Und nicht für irgendwelche Personalchefs, die nach dem nächsten „Disruptor“ suchen.

Also nein, ich brauche LinkedIn nicht. Ich brauche keine „Empfehlungen“ von Kollegen, die ich seit 20 Jahren nicht mehr gesehen habe. Ich brauche keine Likes von Leuten, die mich nur deswegen kontaktieren, weil sie hoffen, ich könnte ihnen einen Job besorgen. Ich brauche kein „Ich bin stolz auf meine Karriere“-Gelaber.

Ich bin stolz auf andere Dinge. Zum Beispiel darauf, dass ich jetzt endlich die Zeit habe, einfach mal in Ruhe einen Kaffee zu trinken, ohne dass mir jemand auf die Schulter klopft und sagt: „Hast du schon dein nächstes Projekt geplant?“. Und als Nebeneffekt bekommt diese Schlips-Plattform keine Daten von mir.

SocialMedia, Blog

Warum PureBlog als System?

Es gibt Momente im Leben, da kommt man zurück zu etwas, das man schon mal ausprobiert hat und merkt plötzlich, dass man zwar älter geworden ist, aber die alten Fehler immer noch macht. So ging’s mir mit dem Bloggen. Vor Jahren hab ich mal rumgebloggt, dann kam das Leben dazwischen, und jetzt stand ich wieder vor der Frage: Wie fange ich das nochmal an? Und vor allem: Mit welchem System?

Ich hätte mir was Kompliziertes suchen können. Irgendwas mit Datenbanken, Plugins und diesem ganzen „Enterprise“-Gedöns. Aber nein. Ich wollte was, das einfach funktioniert, ohne Schnickschnack, ohne stundenlanges Einrichten, ohne dass ich mich durch irgendwelche Foren kämpfen muss, in denen sich Leute über PHP-Versionen streiten, als ginge es um Leben und Tod.

Und dann bin ich auf das PureBlog CMS gestoßen.

Es ist einfach. Zu einfach vielleicht.

PureBlog ist kein Monster wie WordPress, wo man nach fünf Minuten Installieren schon 20 Plugins braucht, nur um einen einfachen Text zu posten. Nein, PureBlog ist einfach ein Ordner mit Textdateien. Keine Datenbank, keine komplizierten Einstellungen, keine ständige Angst, dass morgen wieder ein Update alles kaputtmacht. Du schreibst, du speicherst, du lädst hoch – fertig.

Und genau das brauchte ich. Keine Technologie, die mich nervt. Keine stundenlangen Tutorials. Einfach nur ein System, das macht, was es soll: Texte veröffentlichen.

Datenschutz? Klar, ist mir wichtig.

Ich will nicht, dass irgendwelche Tracker meine Leser beobachten oder dass ich mich durch irgendwelche DSGVO-Hürden kämpfen muss, nur weil ich mal einen Artikel poste. PureBlog speichert nichts, trackt nichts, und wenn du willst, kannst du es sogar ohne JavaScript betreiben. Das ist für mich ein riesiger Vorteil. Ich blogge nicht für Algorithmen. Ich blogge für Menschen, die Lust auf meine Texte haben – und nicht auf Werbung.

Es fühlt sich an wie Handwerk.

Früher, als ich angefangen habe, gab’s noch diese kleinen, einfachen Blog-Systeme, die man mit ein bisschen HTML selbst zusammenbauen konnte. PureBlog erinnert mich daran. Es ist kein „All-in-One“-Ding, sondern ein Werkzeug. Und ich mag Werkzeuge, die mir nicht im Weg stehen.

Fazit: Warum PureBlog? Weil es passt.

Ich wollte zurück ins Bloggen – aber nicht mit dem ganzen Ballast, den moderne Blog-Systeme mit sich herumschleppen. Ich wollte etwas, das schnell, unkompliziert und ehrlich ist. PureBlog liefert genau das. Und dann noch mit MarkDown.

Also: Wenn du auch mal wieder Bock hast, einfach loszulegen, ohne große Vorbereitungen, dann schau dir PureBlog an. Vielleicht ist es auch was für dich. Einfach. Direkt. Ohne Firlefanz. Genau wie ein guter Hamburger Regen.

Weitere PureBlog-Blogs findet ihr übrigens hier bei Wer schreibt....

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