Pureblog auf Version 3.0.0
Moin,
ich komme zu nichts hier. Aber immerhin habe ich das Update auf Pureblog 3.0.0 unfallfrei eingespielt. Darauf trinke ich jetzt einen friesischen Tee!
aufsaugen und auswringen
Moin,
ich komme zu nichts hier. Aber immerhin habe ich das Update auf Pureblog 3.0.0 unfallfrei eingespielt. Darauf trinke ich jetzt einen friesischen Tee!
Moin, moin!
Früher, als ich noch im Handwerk geschuftet habe, war die Welt irgendwie einfacher. Da gab es Nachrichten, und die waren entweder langweilig oder schlechte Nachrichten. Heute? Heute sind die Nachrichten ein einziger, nie endender Strom aus „Oh verdammt, auch das noch!“.
Ich bin Rentner. Mein Alltag besteht aus Gesellschaftsspielen, Spaziergängen, Arztterminen und dem gelegentlichen Kampf mit dem Gedächtnis („Wo hab ich nochmal die Puschen hingetan?“). Da brauche ich nicht noch zusätzlich eine tägliche Portion Weltuntergang in meinem Leben. Die Straße von Hormus ist zu? Super. Trump labert wieder über Grönland? Wunderbar. Irgendwer schießt irgendwo auf irgendwen? Ko, schlimm, ich kann aber (leider) nicht ändern.
Ich meine, klar, ich will nicht in einer Blase leben. Aber ich will auch nicht jeden Morgen aufwachen und denken: „Boah, was haben die sich heute wieder ausgedacht, um mir den Tag zu versauen?“ Früher hat man sich über das Wetter unterhalten, heute unterhält man sich über Kriege, Krisen und KI, die uns alle überflüssig machen wird. Und ich? Ich will mich über das Wetter unterhalten. Oder über die Frage, ob ein Katekeker jetzt wirklich schon mit Nüssen versorgt werden soll.
Ich habe einfach keine Lust mehr, mir den ganzen Tag die Laune vermiesen zu lassen. Ich habe mein Leben lang gearbeitet, Steuern gezahlt und mich an Regeln gehalten, und jetzt soll ich mir auch noch den Kopf zerbrechen über Dinge, die ich eh nicht ändern kann?
Nein danke. Ich lese die Nachrichten jetzt nur noch so oft, wie ich Lust habe, und das ist nicht oft. Mein Blog ist mein digitales Tohuus, wo ich klönen kann, ohne dass mir jemand reinredet. Und wenn ich mal etwas Wichtiges verpasse? Dann erzählt es mir halt jemand beim nächsten Gesellschaftsspiel. Bis dahin genieße ich mein Leben, ohne ständige Hiobsbotschaften.
Also: Wer Bange um die Welt ist, soll sich um die Welt kümmern. Ich kümmere mich um mich. Und um die Frage, ob ich heute Abend Lust auf einen Schnaps oder doch lieber auf eine Tasse Tee habe. Das ist mein Beitrag zur Weltrettung.
Moin. Ich war zu sehr mit mir selbst beschäftigt. Der Körper hat mal wieder nicht mitgespielt (nichts Schlimmes), der Kopf auch nicht und der Terminkalender schon gar nicht. Rentner halt.
Aber keine Sorge, ich bin wieder da, wenn ich wieder kann. Bis dahin: Klönt selbst ein bisschen.
Es ist schon eine Weile her, da hab ich das letzte Mal gebloggt. Damals war ich noch nicht der Typ, der morgens aufwacht und denkt: „Boah, heute ist wieder so ein Tag.“ Sondern einer, der einfach drauflos schriebm ohne groß nachzudenken, ohne Druck, einfach weil es Spaß gemacht hat. Viele Lesende hatte ich nie, war aber auch nicht schlimm.
Und dann kam das Leben dazwischen. Nicht so ein „Ich-reise-um-die-Welt“-Ding, sondern so ein „Mein Körper macht, was er will, und mein Kopf auch manchmal“-Leben. Plötzlich war Bloggen das Letzte, woran ich gedacht habe. Stattdessen: Arzttermine, Tabletten, dieses ewige „Langsam, aber sicher“-Gefühl.
Doch irgendwann merkt man: Man kann sich nicht nur in die Puschen setzen und warten, bis der Tag vorbei ist. Irgendwann will man wieder was selbst in der Hand haben. Etwas, das nur dir gehört, nicht irgendwelchen Algorithmen oder „Experten“, die dir vorschreiben, wie du zu leben hast.
Und so ist dieser Blog entstanden. Nicht weil ich unbedingt „Content“ produzieren muss, sondern weil ich wieder eine Tohuus in diesem Internet. Ein Platz, wo ich klönen, nachdenken und einfach mal sein kann, ohne dass mir jemand auf die Schulter klopft und sagt: „Aber Klaus, das ist doch nicht mehr zeitgemäß!“
Social Media? Das ist wie eine Kneipe. Man geht da hin, redet ein bisschen, lacht, streitet sich und geht wieder. Mache ich gerne, aktuell bei Mastodon. Aber mein Blog? Das ist mein digitales Tohuus. Hier muss ich nicht hibbelig sein, nicht dösig wirken, nicht mal nervig sein (Wobei, vielleicht, manchmal, wer weiß schon?). Hier darf ich entspannt sein, einfach so, wie ich bin.
Früher im Handwerk hab ich gelernt: Man muss nicht immer alles können. Man muss nur wissen, wo man hingehört. Und dieser Blog? Der ist genau der Ort, an dem ich hingehöre, auch wenn ich manchmal der Dösbaddel bin, der einfach nur seinen Senf dazugeben will und dabei ein wenig bedröppelt kieke.
Themen: Da möchte ich mich gar nicht festlegen. Das Blog und das Bloggen als solches, Politik, Menschliches, vielleicht auch mal eine Flunsch von mir, wenn mich etwas nervt. Früher habe ich fast nur über lokale Ereignisse geschrieben. Aber ich will mich gar nicht einengen. Wenn die Ziepeltrine aus den USA wieder rumweint, kann das genauso ein Thema hier werden, als wenn die jungen Gören aus dem Nachbardorf wieder Unfug treiben. Oder wenn einfach etwas über herrliches Schietwedder zu berichten ist.
Die Beiträge können länger sein, kürzer, je nach Lust, Laune und wie viel Zeit der Rentner gerade hat.
Also: Willkommen in meiner Ecke. Hier ist Platz für alles – außer für unnötiges Gedöns.
Moin, Moin!
Das Blog hat jetzte eine Kommentarfunktion. Ihr könnt also jetzt mit mir schnacken.
Als nächstes kommt noch eine Blogrolle und ein paar "Slashes", wie man Neudeutsch so schön sagt. Also ein paar Informationen über mich und das Blog. Über die Inhalte muss ich aber noch ein wenig klamüsern.
Das wird aber erst nächste Woche was. Am Wochenende ist der Renter-Terminplan ausgebucht.
Moin, moin!
Da sitzt man also in seinem gemütlichen Tohuus, trinkt einen Kaffee und denkt sich: „Boah, ist das wieder ein Tag?“. Und dann liest man so was: Mark Rutte steckt bis zur Halskrause im Popo von Trump, und Trump redet wieder über Grönland. Doof, oder?
Dabei geht es doch gar nicht um Grönland. Es geht um Macht, Ego und dieses ewige „Ich bin der Größte“-Gelaber, um damit von anderen Dingen abzulenken.
Aber hey, was weiß ich schon. Ich bin nur ein alter Rentner mit einem Töffel-Image. Vielleicht ist das alles doch nur ein großer Scherz. Aber wenn es kein Scherz ist – dann ist es einfach nur peinlich.
Moin, moin!
Da sitzt man so gemütlich in seinem Sessel, trinkt einen Kaffee und denkt sich: „Boah, ist das alles kompliziert geworden.“ Und dann kommt so eine Nachricht wie: Die Straße von Hormuz ist immer noch gesperrt. Nicht weil da ein großer Stau ist oder ein Schiff mal wieder falsch geparkt hat, sondern weil irgendwelche Typen da oben sich mal wieder streiten wie Kinder im Sandkasten. Und plötzlich merkt man: Unser ganzes Energie-System ist immer noch so fragil wie ein IKEA-Regal nach dem ersten Umzug.
Früher, da gab es Öl, Gas und Kohle, und wir haben uns nicht groß Gedanken gemacht, wo das herkommt. Hauptsache, die Heizung lief und der Kühlschrank auch. Aber jetzt? Jetzt merken wir: Wenn irgendwo da unten die Lichter ausgehen, dann geht’s bei uns auch schnell auf Sparflamme. Und das kann so nicht weitergehen.
Wir sind immer noch zu abhängig von fossilen Brennstoffen. Und das bedeutet: Immer wenn irgendwo auf der Welt die Fäuste fliegen, merken wir das direkt bei uns, und zwar nicht nur in den Nachrichten, sondern auch auf der Stromrechnung.
Die Straße von Hormuz ist wie die Autobahn für Öl und Gas. Wenn die zu ist, wird es eng. Und das Schlimmste? Wir wissen alle, dass das nicht das letzte Mal war. Irgendwann kommt der nächste Konflikt, die nächste Sperrung, die nächste Krise. Und dann sitzen wir wieder da und wünschen uns, wir hätten unabhängige Energiequellen, die uns nicht von irgendwelchen Despoten oder Geizhälsen abhängig machen.
Sie sind lokal verfügbar. Wind und Sonne gibt es bei uns, und zwar kostenlos und ohne dass irgendwer uns das wegnehmen kann. Keine Pipelinie, keine Tanker, keine „Wir verkaufen euch das Gas, aber nur, wenn ihr brav seid“-Geschichte. Sie machen uns unabhängig. Wenn wir mehr Windräder und Solaranlagen bauen, dann sind wir nicht mehr erpressbar. Kein Krieg, keine Sperrung, keine Erpressung, einfach nur saubere Energie, die wir selbst kontrollieren. Und sie sind zukunftssicher. Irgendwann ist das Öl alle. Irgendwann ist das Gas alle. Und dann? Dann stehen wir da und wünschen uns, wir hätten früher angefangen.
Wir können nicht ewig so tun, als wäre alles in Butter, nur weil wir gerade genug Benzin im Tank haben. Die Welt verändert sich und wir müssen mit. Mehr erneuerbare Energien sind nicht nur gut fürs Klima. Sie sind gut für unsere Sicherheit, unsere Wirtschaft und unser Portemonnaie.
Also: Schnell mehr Windräder, mehr Solaranlagen, mehr Unabhängigkeit. Und wenn uns irgendwer fragt, warum wir das machen: Weil wir keine Lust mehr haben, uns von irgendwem die Energie abstellen zu lassen.
Und jetzt entschuldigt mich – ich gehe mir einen Kaffee machen. Mit Strom, den wir selbst erzeugt haben.
Trump sagt:
"Heute Nacht wird eine ganze Zivilisation untergehen, um nie wieder zurückzukehren"
und ebenso:
"Gott segne das großartige Volk des Iran!"
Was will der Döspaddel denn jetzt? Die in Grund und Boden bomben oder dem Volk dort etwas Gutes tun?
Und was wollen die im Iran machen?
"Ein iranischer Beamter ruft die Jugend des Landes und andere Bevölkerungsgruppen dazu auf, sich um Kraftwerke und andere kritische Infrastruktureinrichtungen zu versammeln."
Alle bekloppt geworden, aber wirklich alle.
Quelle N-TV
LinkedIn, eine Plattform für Business-Kasper, die einander auf die Schulter klopfen, als wären sie alle gerade frisch aus der Business-School gefallen.
Ich? Ich bin schon in Rente. Und das bedeutet: Ich muss niemandem mehr etwas beweisen. Keine Karriere, kein „Wie baue ich mein persönliches Brand auf?“-Gedöns, kein „Netzwerken bis zum Umfallen“. Ich habe keine Lust mehr, mich durch Profile zu scrollen, die alle gleich klingen – als hätten sie sie von derselben KI schreiben lassen.
LinkedIn ist wie ein Business-Club, in dem alle so tun, als wären sie wichtig. Aber ich? Ich bin wichtig – für meine Enkel, für meine Hobbys, für die paar Leute, die meine Texte wirklich lesen wollen. Und nicht für irgendwelche Personalchefs, die nach dem nächsten „Disruptor“ suchen.
Also nein, ich brauche LinkedIn nicht. Ich brauche keine „Empfehlungen“ von Kollegen, die ich seit 20 Jahren nicht mehr gesehen habe. Ich brauche keine Likes von Leuten, die mich nur deswegen kontaktieren, weil sie hoffen, ich könnte ihnen einen Job besorgen. Ich brauche kein „Ich bin stolz auf meine Karriere“-Gelaber.
Ich bin stolz auf andere Dinge. Zum Beispiel darauf, dass ich jetzt endlich die Zeit habe, einfach mal in Ruhe einen Kaffee zu trinken, ohne dass mir jemand auf die Schulter klopft und sagt: „Hast du schon dein nächstes Projekt geplant?“. Und als Nebeneffekt bekommt diese Schlips-Plattform keine Daten von mir.